Während die Haustür als Visitenkarte und Schutzschild des Hauses einen gewissen Mindeststandard haben muss, bieten sich vor allem bei den Zimmertüren Möglichkeiten Kosten einzusparen. Generell gilt: Je weniger Türen, desto geringer sind die Material- und Einbaukosten. Achten Sie schon bei der Planung darauf, dass die Rahmen den üblichen Baumaßen entsprechen.
 
Das erleichtert den Einbau und spart Geld, weil Sie günstige Serienanfertigungen verwenden können. Ob man sich nun für Holz- oder Kunststofftüren entscheidet, ist im Wesentlichen eine Geschmacksfrage.
 
Die Eingangstür muss zum Haus und zur Fassade passen. Aus Sicherheitsgründen sollte man nicht am Schloss sparen. Massive Holztüren mit soliden Sicherheitsbeschlägen und Dichtungen schützen besonders gut vor Wärmeverlusten und unliebsamen Gästen. Fichte und Kiefer sind häufig etwas günstiger als Eiche und Buche.
 
Mehr noch als das Material bestimmt jedoch die Verarbeitung den Preis. Eine preiswerte und sehr ästhetische Alternative zu Serienanfertigungen sind Haustüren, die aus alten Gebäuden stammen. Man bekommt sie in unbehandeltem Zustand oft für einen günstigen Preis.
 
Durch einen offenen Grundriss, der beispielsweise Küche, Ess- und Wohnzimmer zusammenlegt, kann man die Zahl der Türen verringern. Helle Türen lassen schmale Räume und Flure breiter wirken. Günstiger als Holztüren sind oft Kunststofftüren, die es in vielfältigen Ausführungen zu kaufen gibt. Sie sind unempfindlich, lichtbeständig und pflegeleicht. Standardisierte Fertigtüren können Sie mit einigem handwerklichen Geschick selbst einbauen.
 
Dabei werden die Türen in der Regel in Gehrichtung eingebaut und öffnen sich vom Flur aus in die Zimmer. Badezimmertüren dagegen sollten nach außen öffnen, damit jemand der im Bad ausgerutscht ist, die Tür nicht von innen blockiert. Zum Heizungskeller sind aus Sicherheitsgründen Stahltüren vorgeschrieben. Stahlzargen müssen schon beim Errichten der Wände montiert werden, Holz- und Kunststoffzargen erst später.