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viele Bauherren ist das Dachgeschoss neben dem Keller die ideale Reserve,
um bei Bedarf die Wohnfläche zu vergrößern. Schon
deshalb sollten Sie sich für ein geneigtes Dach statt eines Flachdachs
entscheiden. Außerdem bietet das geneigte Dach hierzulande,
wo es häufiger regnet oder schneit, besseren Schutz gegen Niederschläge.
Wie steil oder flach das Dach geneigt ist und welche Form es hat,
hängt allerdings nicht nur von Ihren Wünschen ab. |
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vielen Baugebieten sind die Auswahlmöglichkeiten des Bauherren
nämlich durch Bauvorschriften von vornherein eingeschränkt.
Wenn Sie eigene Vorstellungen realisieren möchten, die davon
abweichen, müssen Sie möglicherweise mit einer langen Genehmigungsfrist
oder gar einer Ablehnung rechnen. |
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Pultdach ist wegen seiner klaren, einfachen Form sehr beliebt. Wenn
es ausgebaut werden soll, gilt es im Vorfeld die lange Dachschräge
bei der Planung entsprechend zu berücksichtigen. Das Satteldach
mit seinen zwei schrägen Flächen zählt zu den beliebtesten
Dachformen. Auch Satteldächer sind wirtschaftlich in der Bauweise
und lassen sich gut ausbauen. |
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Eine Variante des Satteldachs ist das Walmdach. Seine Besonderheit:
Hier reicht das Dach auch auf den Giebelseiten bis zur Traufhöhe
herunter. Es gibt einige Regionen, vor allem im ländlichen Raum,
in denen das Walmdach bevorzugt wird. |
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Bei
der Sparrenkonstruktion bilden die schrägen Holzbalken (Sparren)
ein Dreieck mit der Geschossfläche. Die Belastungen werden von
den Sparren allein getragen. Diese Konstruktion schafft einen Dachraum,
in dem keine Stützen den Weg versperren. Allerdings darf das
Gebäude nicht breiter als acht Meter sein oder eine Dachneigung
unter 22 Grad haben.
Für Steildächer mit hohen Spannweiten eignet sich das Kehlbalkendach.
Hier werden die gegenüberligenden Sparren durch quer liegende
Balken (Kehlbalken) verbunden. Der Raum über den Kehlbalken lässt
sich als Spitzboden nutzen. |
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Beim
Pfettendach lagern die Sparren auf Balken, die in Gebäudelängsrichtung,
also rechtwinklig zu den Sparren angeordnet sind. Die Pfetten ruhen
zudem auf Stützpfosten.
Welcher Dachstuhl für Ihr Haus am geeignetsten und wirtschaftlichsten
ist, berechnet Ihr Architekt zusammen mit dem Statiker. Entscheidend
sind der Grundriss und die Größe des Gebäudes. |
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Wenn Sie das Dachgeschoss ausbauen wollen - eventuell auch später
- sind Höhe und Neigung des Daches wichtig. Je steiler das Dach,
desto besser lässt sich der Raum darunter nutzen. Für das
nötige Licht reichen einfache Dachfenster. Bei einem flach geneigten
Dach müssen dagegen Gauben (senkrecht stehende Dachfenster) für
die nötige Kopfhöhe sorgen. Diese Dachaufbauten sind teurer
als Dachfenster. Wenn Sie sich trotzdem für Gauben entscheiden,
dann sollten Sie sie gleich mit einplanen, denn der nachträgliche
Einbau ist recht aufwändig. |
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Gut geeignet für einen Dachgeschossausbau ist ein Kniestock (Drempel):
An den Längsseiten des Hauses (auch Traufseite genannt) werden
die Außenwände über die Decke hinaus hochgemauert.
Darauf wird dann die Dachkonstruktion aufgelegt und verankert. Der
Kniestock ist meistens zwischen 40 und 80 Zentimeter hoch und schafft
so mehr begehbare Wohnfläche unter dem Dach. Ohne einen solchen
Kniestock trifft die Dachschräge direkt auf die Obergeschossdecke,
was die Wohnfläche reduziert. |
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Massivdächer
aus Beton ersetzen den Holzdachstuhl. Sie werden aus Beton-Elementen
montiert, die dann mit einer Dämmung versehen und anschließend
mit Dachsteinen aus Beton eingedeckt werden. Massive Dächer gibt
es aus Porenbeton, Normal- und Leichtbeton. Äußerlich unterscheiden
sich Massivdächer nicht von herkömmlichen Dächern.
Aber sie sind eine interessante Alternative, wenn man Wohnräume
unter dem Dach einrichten will:
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Energieeinsparung:
Ein Betondach macht den Raum absolut winddicht und verhindert,
dass kostbare Heizenergie vergeudet wird. |
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Unter
einem Betondach dagegen wird es auch an schönen Sonnentagen
nicht heiß und stickig. Der Grund: Die Masse, die ein
Betondach aufweist, speichert die Sonnenenergie ohne dass in
den darunter liegenden Räumen große Temperaturerhöhungen
auftreten. Es herrscht also das ganze Jahr über ein angenehmes
Raumklima. |
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Schutz
vor Lärm, Sturm und Feuer: Ein Betondach senkt die Feuergefahr
beträchtlich. Auch der Lärmschutz lässt nichts
zu wünschen übrig: Massive Betondächer erfüllen
sogar die gesetzlichen Lärmschutzvorschriften in der Nähe
von Flughäfen. Und sollte einmal der Sturm die Dachsteine
abdecken, sind Sie unter dem Betondach trotzdem vor Wind und
Wetter geschützt. |
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| Betondächer gibt es in allen gängigen Formen. Sie werden zwar häufig in der Systembauweise eingesetzt, können aber ebenso auf konventionell errichtete Rohbauten montiert werden. Auch auf Gauben oder Dachfenster müssen Sie nicht verzichten: Mittlerweile gibt es hier zahlreiche und preiswerte Systeme auf dem Markt. Die Montagezeit für ein Betondach beträgt inklusive Eindeckung ein bis zwei Tage, gegenüber ca. fünf Tagen bei einem Dach mit Holzbalkendachstuhl. Der Preis eines Sattel- oder Pultdachs aus Beton liegt nicht über dem eines konventionellen Daches. Und durch die guten Dämmeigenschaften ist das Betondach eine dauerhafte Bremse für die Energiekosten. |
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| Die
Grundkonstruktion dieses Massivdachelements ist vergleichbar mit einer
Elementdecke. Allerdings wird ein spezieller Gitterträger als
Tragkonstruktion mit besonderer Ausbildung im Obergurtbereich für
eine rationelle Befestigung der Trägerlatte verwendet. Das Massivdachelement
wird bereits werksseitig mit der erforderlichen Wärmedämmung,
einer Unterspannbahn und der Dachlattung hergestellt. |
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| Weiterhin
sind alle erforderlichen Einbau- und Befestigungsteile wie z.B. Dachgauben,
Dachflächenfenster und Kehldecke eingebaut bzw. vorgerichtet. |
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Das Leichtbeton-Dach wird von Unternehmen angeboten, die zum langjährigen Verarbeiterkreis von Leichtbeton-Baustoffen zählen. Das Leichtbeton-Dach ergänzt Bausysteme und Typenhäuser aus Leichtbeton sinnvoll und wird von diesem Produzentenkreis angeboten. Es ist aber auch allgemein als Systemdach verfügbar. Basis des Systems sind großformatige Dachplatten aus gefügedichtem Leichtbeton (Blähton) mit außen liegender Zusatzdämmung. |
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| Die Elemente sind im Re-gelfall über den First miteinander zugfest verspannt. Konstruktive Einzelheiten (z.B. Befestigung der Lattung, Dämmschicht-dicken und Dachrandausbildung) können von Fall zu Fall herstellerbedingte Unterschiede aufweisen. |
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Um
das Dach einzudecken, stehen Ihnen unterschiedlichste Materialien
zur Verfügung. Viele davon, wie beispielsweise Reet oder Schiefer,
sind aber auf bestimmte Regionen beschränkt oder recht teuer.
Bei weitem am häufigsten wählen Bauherren Dachziegel aus
Ton oder Dachsteine aus Beton. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie
sich für ein Betondach oder einen Holzdachstuhl entscheiden.
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Betondachsteine
(oft auch fälschlich Betonziegel genannt) gibt es schon
seit über 150 Jahren und sie erfreuen sich bei Bauherren
immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder: Eine solche
Deckung ist nicht nur preisgünstig, sondern auch außerordentlich
frostbeständig, regendicht und haltbar. Auch die Ästhetik
kommt nicht zu kurz: Betondachsteine gibt es in Formen und Farben
für jeden Geschmack. |
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Dachziegel
aus gebranntem Ton zeichnen sich ebenfalls durch eine außerordentlich
große Haltbarkeit aus: Nicht wenige Ziegeldächer
haben bereits Jahrhunderte „auf dem Buckel“ und
sind immer noch funktionsfähig. Auch Tondachziegel gibt
es in unterschiedlichsten Formen und Farbnuancen. Neben der
naturroten Variante sind auch glasierte und farbig beschichtete
Ziegel auf dem Markt. Welche Dachsteine oder -ziegel Sie verwenden
können, hängt allerdings nicht nur von den eigenen
Vorlieben ab. Eine Rolle spielen auch die Dachneigung und die
örtlichen Bauvorschriften. |
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