Wer seine Baukosten gering halten will, baut in die Höhe - von daher sind Treppen unverzichtbar. Die Entscheidung über Form und Ausführung der Treppe sollte schon bei der Planung fallen. In der Bauordnung ist das Verhältnis zwischen Steigung und Auftrittfläche der Stufen genau festgelegt. Diesen Spielraum sollte man unbedingt nutzen und lieber etwas steiler bauen, um Grundfläche zu sparen. Eine günstige und elegante Lösung ist die Wendeltreppe. Allerdings sollten Sie sich vorher überlegen, ob Sie sperrige Möbel die Treppe hinauftransportieren müssen und die Laufweite entsprechend planen.
 
Auch für ältere Menschen und Kleinkinder können steile Treppen beschwerlich, wenn nicht gar gefährlich sein. Fertigtreppen sollte man nie nach Prospekten auswählen, sondern vorher ausprobieren.
Ein separates Treppenhaus hat Vorteile: Im Obergeschoss kann eine Einliegerwohnung eingerichtet werden. Zunächst sind allerdings zusätzliche Baukosten fällig. Von der Ausführung her ist eine einläufige, gerade Treppe die günstigste Variante, etwas eleganter ist eine Treppe mit Absatz und Umkehr, eine so genannte zweiläufige Treppe.
 
Eine preiswerte Variante ist eine Treppe aus Betonfertigteilen. Solche Fertigteiltreppen werden für alle Rohbaumaße hergestellt. Es gibt fertige Bausätze für gerade und gewendelte Treppenläufe. Die Betonstufen können schon als Fertigteil im eingebauten Zustand anschließend mit Naturstein, Holz, Keramikfliesen oder Teppichboden verkleidet werden.
 
Ein zusätzlicher Vorteil von Betontreppen: Sie sind besonders schalldämpfend.