Haus und Garten bilden eine Einheit, mit der Terrasse als Bindeglied. Auffahrt und Wege geben dem Grundstück Struktur, sorgen bei durchdachter Planung für ein harmonisches Gesamtbild. Besprechen Sie sich mit Ihrer Familie, was Ihnen vorschwebt. Sind kleine Kinder im Haus, berücksichtigen Sie deren Bewegungsdrang. Wägen Sie ab, wie viel Geld Sie ausgeben wollen, was Sie in Eigenleistung erbringen können. Eine Terrasse erhöht den Nutzwert des Gartens und macht das Wohnen im Grünen noch angenehmer. Gleich, ob es schon eine Terrasse gibt, die sanierungsbedürftig ist oder ob Sie erst eine anlegen müssen, Sie haben die Auswahl unter vielen Möglichkeiten. Falls Sie eine neue bauen wollen, erkundigen Sie sich bei ihrem Bauamt, ob eine Baugenehmigung nötig ist. Die Bundesländer regeln das unterschiedlich.
Kleiner als 16 m² sollte eine Terrasse nicht sein, denn das würde die Beweglichkeit zu sehr einschränken. Bewährt haben sich die Maße 3 x 6 bis 8 m. Besteht ein Gefälle zum Garten um mehr als 7 Prozent, ist es ratsam, Stufen anzulegen. Wer wenig Platz hat, baut hohe Stufen mit kurzem Auftritt. Bequemer begehen lassen sich jedoch niedrige mit langem Auftritt zwischen 33 und 40 cm. Ab vier Stufen, so verlangen es die Landesbauordnungen, muss ein Geländer angebracht werden. Verankern Sie den Handlauf auf Stützen, die in einem punkt- oder streifenförmigen Fundament ruhen.
Auch beim Anlegen oder Ausbessern von Wegen sollte man sich genau überlegen, wozu sie dienen sollen und welches Material man für ihre Befestigung verwendet. Geht es nur um einen Trampelpfad oder um einen Weg, der mit dem Auto befahren werden kann?
Es gibt auch hier eine reiche Materialauswahl: Holz, Naturstein, Beton, Kies, Backsteine, um nur einige zu nennen. Behalten Sie bei Ihrer Auswahl den Gesamteindruck im Auge. Die Wege sollen mit Haus und Garten übereinstimmen. Sie haben die Wahl zwischen wasserdurchlässigen (Mulch, Beton-Gittersteine, Kies) und harten Belägen (Platten und Pflastersteine).