Den Aspekt der Sicherheit sollten Sie bei der Sanierung Ihres Hauses nicht außer Acht lassen; auch wenn es hundertprozentige Sicherheit nicht geben kann. Es geht darum, Risiken weitgehend zu minimieren. Schützen Sie also sich und Ihr Haus gegen Brand, Blitzschlag und Einbruch.
Häuser aus Holz, Fachwerk- und Strohdachhäuser sollten mit einer Blitzschutzanlage ausgestattet sein: Man installiert metallische Fangleitungen auf dem Dach mit einer Ableitung zur Erde und der Erdung im Boden. Blitzschlag aber ist nur ein möglicher Auslöser für einen Brand. Auch elektrische Anlagen können Feuer verursachen. So manches beschädigte Kabel hat schon zu Kurzschluss und Überhitzung geführt. Ein gelegentlicher E-Check (s. Kapitel Haushaltstechnik), garantiert den einwandfreien Betrieb der elektrischen Installationen und Geräte im Haushalt.
Gute Sicherung von Türen und Fenstern sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Vor allem sollten Sie Terrassen-, Keller- und Nebentüren ins Visier nehmen, denn nur selten versuchen Einbrecher in Ein- und Zweifamilienhäusern durch die Eingangstür ins Haus zu gelangen.
Wer grundsaniert, sollte an den entsprechenden Stellen einbruchshemmende Türen einbauen. Es gibt sie in unterschiedlichen Widerstandsklassen. Je höher sie ist, desto länger hält die Tür einem Angriff stand und desto höher ist ihr Preis. Die Widerstandsklassen beziehen sich nur auf komplette Türen, also das System von Rahmen, Beschlag und Verglasung. Für Wohnhäuser empfiehlt die Polizei die Widerstandsklassen 2 und 3. Bei 3 muss die Tür etwa 20 Minuten einem massiven Werkzeug, z.B. einem Kuhfuß, widerstehen. Auch Fenster sind in Widerstandsklassen eingeteilt.